PROFIL
In der Fachgruppe der UVP-Verantwortlichen sind die Vertreter der für die Beurteilung von Umweltverträglichkeitsberichten zuständigen kantonalen Fachstellen der Westschweizer Kantone, der Kantone Bern und Tessin sowie des Bundesamtes für Umwelt, Wald und Landschaft vertreten. Sie wurde im Jahre 1992 gegründet und dient als Plattform für den Erfahrungs- und Informationsaustausch, für die Harmonisierung des Vollzugs sowie zur Verbesserung des Instruments UVP.
Folgende Themen und Hauptakzente der UVP wurden in der Fachgruppe diskutiert:
- frühzeitige Berücksichtigung der Umweltschutzinteressen
- Anpassung bzw. Verbesserung der Projekte durch die Integration von Umweltschutzmassnahmen
- Schwerpunktsetzung und Konzentration auf die hauptsächlichen Probleme
- materielle und formelle Koordination der Verfahren
- Baubegleitung und Erfolgskontrolle (Umsetzung der Auflagen und Bedingungen sowie Realisierung der Umweltschutzmassnahmen)
- Wirksamkeit der vorgeschriebenen Massnahmen
Die grEIE hat sich insbesondere mit den Problemen der ökologischen Baubegleitung und der Wirksamkeit von im UVB beschriebenen Umweltschutzmassnahmen befasst und hat in diesem Zusammenhang verschiedene Untersuchungen in Auftrag gegeben, welche Sie auf dieser Site einsehen können (s. Publikationen)
Perspektiven:
Die UVP ist projektbezogen und greift somit erst auf der Projektstufe ein, obwohl vielfach grundsätzliche Probleme schon in einem früheren, übergeordneten Planungsstadium geregelt werden könnten oder müssten, namentlich anlässlich von raumplanerischen Verfahren oder der Festlegung der Politik in einem bestimmten Bereich.
Die grEIE befasst sich deshalb mit der Idee, den Vorsorgegedanken der UVP auf andere Bereiche auszudehnen:
- Untersuchung der Umweltverträglichkeit von Zonennutzungsplänen (Art. 47 der Raumplanungsverordnung)
- Entwicklung einer strategischen UVP für die verschiedenen Planungsbereiche der öffentlichen Politik